Über BIG

Das Projekt wurde in seiner ursprünglichen Form gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn, dem Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben und dem Verband Botanischer Gärten über den Botanischen Garten der Ruhruniversität Bochum (RUB) durchgeführt. Derzeit streben die BIG-Kandidaten Bundessortenamt (BSA) und Julius Kühn-Institut (JKI) eine Partnerschaft an. Nachdem die bisherigen Partner ein positives Votum abgegeben haben, koordiniert das IBV der BLE die Beitrittsverhandlungen mit den BIG-Kandidaten.

Ziel von BIG war die Entwicklung eines Informationssystems, welches vorhandene biologische, genetische, ökologische, ökonomische und geographische Informationen aus dem Bereich der pflanzengenetischen Ressourcen in einem System abbildet, vernetzte Abfragen ermöglicht und dadurch einen schnellen und leichten Zugang zu den Daten schafft.

Die Partner im BIG-Verbund und die BIG-Kandidaten stellen auf dieser Internetseite die Funktionalitäten und Inhalte ihrer Informationssysteme dar. Über Links erhalten die Nutzer einen einfachen Zugang zu den Informationssystemen der BIG-Partner und BIG-Kandidaten. Der Nutzer soll sich in übersichtlicher und komprimierter Form einen schnellen Überblick über die relevanten Informationssysteme im Pflanzenbereich über Fächergrenzen hinweg verschaffen können.

BIG erleichtert die interdisziplinäre Zusammenarbeit: Aus dem Züchtungs- und Forschungsbereich können Informationen über regionale Bestände von züchterisch interessanten Wildpflanzenarten und eventuelle naturschutzpraktische Einschränkungen recherchiert werden. Der Naturschutz kann auf Informationen aus dem Züchtungsbereich zugreifen, die ihm ansonsten allenfalls nur indirekt und umständlich zugänglich wären.

BIG ist für alle pflanzeninteressierten Personen gedacht, die über Fächergrenzen hinweg Informationen über Pflanzen suchen, z.B. für Nutzer aus der Forschung, der Wirtschaft (Pflanzenzüchtung, Gartenbau), Politik und Verwaltung, dem Naturschutz, aus Sammlungen (Botanischen Gärten, Genbanken, Herbarien) und der internationalen Zusammenarbeit.

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