Beispielhafte Fragestellung: Welche Informationen liegen über die Wilde Weinrebe im BIG-Verbund vor?

Informationen aus FloraWeb:
Wiss. Name: Vitis vinifera subsp. sylvestris (C.C.Gmel.) Hegi
Deutscher Name: Wilde Weinrebe
Familienzugehörigkeit: Vitaceae, Rebengewächse
Status: einheimisch
Gefährdung in D: Vom Aussterben bedroht
Gesetzlicher Schutz: nach BNatSchG streng geschützt
Weitere Informationen: Verbreitungskarte und Bild

Informationen aus WISIA:
Gültiger Name: Vitis vinifera sylvestris (C.C. GMELIN) HEGI
Gruppe: Höhere Pflanzen
Taxonomie: Cormobionta - Angiospermae - Dicotyledonae - Rosidae - Rhamnales - Vitaceae - Vitis - Vitis vinifera
Synonyme und Schreibweisen: Vitis sylvestris, Vitis vinifera subsp. sylvestris     
Volksname: Wilde Weinrebe        
Schutzstatus: Anhang 1 in der novellierten Bundesartenschutzverordnung,streng bzw. besonders geschützt nach Bundesnaturschutzgesetz seit 31.08.80, Status:s

Informationen aus SysTax:
Die Wilde Weinrebe wird in sieben Botanischen Gärten erhalten und zwar in den Botanischen Gärten Bonn, Frankfurt, Gießen, Marburg, im Forstbotanischen Garten Tharandt, im Neuen Botanischer Garten Göttingen und im Ökologisch Botanischen Garten Bayreuth.

Informationen aus GBIS:
Die Wilde Weinrebe wird in der Genbank in Gatersleben nicht erhalten.

Informationen aus Mansfeld:
Familie:  Vitaceae Juss., Gen. Pl. 267., nom. cons.   
Wiss. Name:  Vitis vinifera subsp. sylvestris (Gmel.) Beger in Hegi, , Ill. Fl. Mitt.-Eur. vol. 5, 1, 364. 1925.         
Synonyms:   

  • Vitis vinifera var. anebophylla Kolenati in Bull. Soc. nat. Moscou vol. 19, 286. 1846.          
  • Vitis vinifera var. α DC. in Lam. & DC., Fl. Fr. vol. 5, 857. 1815.
  • Vitis sylvestris Gmel., Fl. Bad., 543. 1806., non Bartram (1804)
  • Vitis vinifera var. trichophylla Kolenati in Bull. Soc. nat. Moscou vol. 19, 287. 1846.          
  • Vitis vinifera var. sylvestris Willd., Enum. Pl. Hort Berol. vol. 1, 267. 1809.         

Volksnamen: englisch: wild grape; deutsch: Wild-Rebe
Natürliche Verbreitung: Süd- und Zentraleuropa, NW Afrika, Türkei, Moldawien, S-Ukraine, Kaukasus, Iran, Afghanistan, Zentralasien, KashmirWeitere Informationen: Verwandte der Kulturrebe. In Mittelasien ist es fast unmöglich zwischen wilden und verwilderten Formen zu unterscheiden.

Informationen aus PGRDEU:
53 Akzessionen werden in der Deutschen Genbank Reben erhalten. Zu diesen Akzessionen erhält der Nutzer die Information, wann die Pflanzen in die Sammlung gekommen sind, aus welchem Ursprungsland sie kommen, welche Beerenfarbe sie haben, wie die Sammlungsmuster in der Sammlung erhalten werden u.v.m.

Darüber hinaus erhält der Nutzer Informationen über ein MuD-Projekt, das unter dem Titel „Überlebenssicherung der Wildrebe in den Rheinauen durch gezieltes In situ-Management“ von 2008 – 2013 vom BMEL über den Projektträger Agrarforschung der BLE gefördert wurde.

Die Daten beschreiben eine Population der Wild-Rebe, die auf der Rheininsel-Ketsch gefunden wurde.
Der Nutzer erhält Informationen über die geografische Einordnung (Baden-Württemberg, Rhein-Neckar-Kreis), über den Fundort (Boden: Pararendsina; Vegetation: Hainbuchenwälder (Carpinion Verband), Eichen-Hainbuchenwald; ehemalige Nutzung: Mittelwald), über die Entstehung der Population (natürlich), Gefährdungseinflüsse am Fundort (Mangel an Keimungs- und Etablierungsplätzen, Forstliche und pflegerische Maßnahmen, Verbiss), über Maßnahmen am Fundort (Förderung der Naturverjüngung, Schutz der vorhandenen Wildreben) über die Anzahl der Individuen am Standort (81) u.v.m.

Informationen aus FGRDEU:
Die Art wird in folgenden Bundesländern bearbeitet: Rheinland-Pfalz und Saarland (Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz Abt. Genressourcen und Forstpflanzenzüchtung).

Für Rheinland-Pfalz und Saarland werden zwei Bestände angegeben.

  • Nach oben